Die Lebenshilfe Leer schließt gemäß der Allgemeinverfügung des Landkreises Leer (vom 18.03.2020) ihre Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) – bis zum 18. April 2020

Der Fahrdienst der Lebenshilfe Leer wird frühestens am 20. April 2020 wieder aufgenommen.


Wir beziehen uns im Folgenden auf eine aktuelle Allgemeinverfügung des Landkreises Leer zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie und zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet des Landkreises Leer.


Gemäß § 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG)1 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Niedersächsisches Verwaltungsverfahrensgesetz in Verbindung mit § 35 Satz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz wird folgende Allgemeinverfügung für […] Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe erlassen:


Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe dürfen von den dort beschäftigen und betreuten Menschen mit Behinderungen nicht betreten werden,


- die sich in einer betreuten Unterkunft (z. B. besondere Wohnform, Wohnheim) befinden,

- die bei Erziehungsberechtigen oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist oder

- die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten.


Von diesem Betretungsverbot ausgenommen, sind diejenigen Menschen mit Behinderung, die eine Betreuung während des Tages benötigen und deren Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann. Für diesen Personenkreis ist eine Notbetreuung sicherzustellen. Dabei ist restriktiv zu verfahren.


Das Betretungsverbot gilt nicht für Betriebsbereiche von Werkstätten für behinderte Menschen, die im Zusammenhang mit medizinischen und/oder pflegerelevanten Produkten, Leistungen oder Unterstützungsarbeiten erbringen oder durchführen […]. Es gilt auch nicht für solche Betriebsbereiche von Werkstätten für behinderte Menschen, die der Versorgung mit Speisen in medizinischen und/oder pflegerelevanten Einrichtungen dienen.


Die Träger der Werkstätten für behinderte Menschen haben in allen Fällen durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und Nahkontakte soweit wie möglich verhindert werden.


Diese Weisung gilt ab sofort bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.


Die Lebenshilfe Leer teilt darüber hinaus mit, dass ihr Fahrdienst frühestens am Montag, den 20. April 2020, wieder aufgenommen wird.

Wir bitten um Ihr Verständnis und möchten Sie im Sinne der Solidargemeinschaft bitten, den allgemeinen Hygiene- und Corona-Schutzmaßnahmen Folge zu leisten. Es geht um unser aller Gesundheit!

Lebenshilfe Leer schließt (aufgrund der offiziellen Weisung des Landes Niedersachsen) ab Montag 13.3.2020 alle Krippen, Kindergärten und Tagesbildungsstätten

MitarbeiterInnen des Kinder- und Jugendbereiches beantworten Fragen der betroffenen Eltern.

Der Fahrdienst für die Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen findet weiterhin statt.

Aufgrund der offiziellen Weisung des Landes Niedersachsen vom 13. März, schließt die Lebenshilfe Leer e.V. ab Montag, 16. März 2020, vorsorglich ihre FiLius-Krippen, die Standorte des Heilpädagogischen Kindergartens Mikado, ihre FiLius-Kindertagesstätte in Weener-Floorenstraße, die staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte mit sämtlichen Außenstellen und ihren Hort bis zum 18. April 2020. Hiermit soll eine schnelle Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Eine Notbetreuung gewährleistet die Lebenshilfe Leer e.V. für Kinder bis zum Schuljahrgang 8 wochentäglich von 8 bis 13 Uhr in den oben genannten Einrichtungen, deren Eltern im Bereich Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge (grundlegende Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern und Dienstleistungen, zum Beispiel Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittel) arbeiten. Dafür werden kleine Gruppen in ihren Kindertagesstätten und Schulen eingerichtet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oben genannten Lebenshilfe-Einrichtungen des Kinder- und Jugendbereiches bleiben im Dienst und stehen den betroffenen Eltern bei Fragen telefonisch zur Verfügung.

Die Lebenshilfe weist ausdrücklich darauf hin, dass der Fahrdienst für die Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen weiterhin stattfindet.

Wichtige Kontakte:

Eltern können sich an die folgenden Abteilungsleitungen des

Kinder- und Jugendbereiches der Lebenshilfe Leer e.V. wenden:


FiLius Krippen und Kindergarten

Filius Krippe Moormerland, Tel. 0491 - 9605 - 256


Filius Krippe Weener-Stapelmoorerheide, Tel. 04903 - 9 15 28 70


Filius Kindertagesstätte Weener-Floorenstraße, Tel. 0491 - 9605 - 280


Heilpädagogischer Kindergarten Mikado

Standorte Leer-Loga, Stapelmoorerheide, Rhauderfehn-Hahnentange

Tel. 0491 - 9605 - 240


Staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte und Hort

Tel. 0491 - 9605 - 169


Hintergrund:

Die Entscheidungen zur Schulschließung hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt. Rechtsgrundlage der Maßnahme ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium an die Landkreise, Kreisfreien Städte und die Region Hannover gegeben.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat über die Niedersächsische Landesschulbehörde die Maßnahmen an die rund 3.000 Schulen in Niedersachsen kommuniziert. Zudem werden die örtlichen Jugendhilfeträger, die Kommunalen Spitzenverbände, die Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, das Katholische Büro Niedersachsen, die Konföderation ev. Kirchen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen informiert.

Herzlich Willkommen

Leer, die Kreisstadt an Leda und Ems, ist die Heimat der Lebenshilfe Leer. Die soziale und gleichermaßen wirtschaftliche Einrichtung bietet Menschen mit Behinderung ein Leben, das den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Menschen entspricht.

Auf Grundlage eines vielfältigen und differenzierten Angebotes werden alle Menschen mit Behinderung so gefördert, dass sie am Leben teilhaben können. Ihre Bedürfnisse werden akzeptiert und die Lebensabläufe werden an denjenigen von Menschen ohne Behinderung orientiert.

 

Ein Gemälde von Gunda Wegner aus dem Eingangsbereich der Zentralverwaltung.